Georgische Weine - immer da, jetzt noch besser

Georgien ist die Wiege des Weinbaus. Nachdem wir das aus dem Weg haben können wir uns auf die glorreiche Gegenwart des georgischen Weins konzentrieren. Mit großen Investitionen, modernen Weinkellern und der allgegenwärtigen uralten Tradition die Georgien zu bieten hat, entstehen Weine, die die Vergangenheit hinter sich lassen. Denn georgischer Wein ist Kulturgut - heute wie damals - und wendet sich seit Kurzem auch der internationalen Weinlandschaft zu. Mit autochthonen Rebsorten, traditioneller Herstellung und kleinen konzentrierten Rebflächen bereichert der Wein aus Georgien jeden Weinkeller. Schon immer da und gekommen um zu bleiben - Georgischer Wein bei VINELLO. Auf die nächsten 7000 Jahre.

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Georgische Weine - Tradition und Identifikation

An jeder Ecke erkennt man die Signifikanz, den der georgischen Wein für die Bevölkerung des kleinen Landes am Kaukasus inne hat. Kirchen sind geschmückt mit Reliefs von Weintrauben, die allseits verehrte Schutzheilige Nino trägt ihr Weinrebenkreuz zur Schau und auf jedem Fest ist Wein das dominante Getränk. Wein gehört zur Kultur Georgiens. Doch auch wenn die traditionelle Herstellung von georgischen Wein mithilfe der Kvevri, in den Boden eingelassene Amphoren zur Gärung von Wein, kaum mehr Verwendung findet, steckt dennoch viel Charakter in den Flaschen. Uralte Reben auf uralten Rebflächen, tief verwurzelt in mineralischen Böden, per Hand gelesen und entweder in der Amphore oder kaukasischer Eiche ausgebaut. Nach den Kapriolen der Vergangenheit ist der georgische Wein groß im Kommen und verspricht wahre Erlebnisse mit jedem Tropfen.

Georgische Wein der Neuzeit

Als Weingarten der Sowjetunion erlebte Georgien eine bis heute unerreichte Blüte, wobei die Weine eher mäßiger Qualität waren. Erste Turbulenzen für die Weinindustrie erlebte Georgien durch die Anti-Alkohol-Kampagne, ins Leben gerufen durch den sowjetischen Staatspräsidenten Michail Gorbatschow. Spätestens nach der Selbstständigkeit des Landes 1991 lag der Export brach, gefolgt von russischen Sanktionen 2006. Dem Untergang folgte ein Umdenken und Besinnen auf Tradition und Stärken des Landes. Mit der Erschließung neuer europäischer Märkte und ausländischen Investitionen steht der Weinbau in Georgien wieder gut da, erlangte bisher aber nicht die Größe frühere Tage. So betrug die Rebfläche zu Sowjetzeiten etwa 128.000 Hektar, heute verbleiben noch circa 60.000 Hektar, auf denen jedoch qualitativ hochwertige Weine aus Georgien entstehen.

Die Reben und Flächen Georgiens

Georgien besitzt unzählige autochthone Rebsorten, etwa 38 davon sind für den Weinbau zugelassen. Darunter finden sich lokale Schätze wie die Rkatsiteli, Saperavi, Tsolikouri und Siska - schwer auszusprechen, einfach zu genießen. Aber auch Sorten wie Sauvignon blanc, Chardonnay, Merlot oder Malbec wachsen und gedeihen auf dem Schwemmland oder den kalkhaltigen Böden der vier Anbauregionen Georgiens.

Kachetien

Die bedeutendste Region für hochwertigen Weinbau in Georgien ist zweifelsohne Kachetien, mit der Hauptstadt der Region Telawi als Zentrum. Zwei Drittel der Trauben kommen hierher, vor allem die einheimischen Sorten Saperavi und Rkatsiteli werden weitläufig angebaut. Sowohl konventioneller wie auch traditioneller Weinbau wird vor Ort gepflegt. Nahezu jeder Bauer nennt Weinreben sein Eigen, Stadtnamen sind Markennamen für hiesigen Wein, Eselkarren transportieren Wein von A nach B - Kachetien lebt Wein.

Kartlien

Auch die Region Kartlien nordwestlich von Tiflis spielt eine gewichtige Rolle für Wein aus Georgien. Im sonnigen Klima und verschont von Niederschlag wachsen hier Rebsorten für georgische Weine im europäischen Stil. Ein Großteil der Trauben wird zudem für die Herstellung von Sekt oder Branntwein verwendet.

Imeretien

Etwas westlicher liegt Imeretien an den Flüssen Qwirila und Rioni. Allerlei autochthone Sorten werden auf den Schwemmlandböden angebaut und teils in Kvevris ausgebaut, wobei weniger Traubenschalen und keine Stiele in die Amphore gelangen wie in Kachetien.

Ratscha-Letschchumi

Die zwei Anbauregionen erstrecken sich über weite Teile der Region und liegen verstreut in den Tälern und auf Südlagen. Die raren Rebsorten Tsolikouri, Mudjuretuli und Aleksandrouli genießen das warme und sonnige Klima und produzieren viel Zucker. Somit finden sich in Ratscha-Letschumi viele halbtrockene und liebliche Weine aus Georgien.

Traditionelle Herstellung des georgischen Weins

Die traditionelle Herstellung mithilfe von Amphoren, auf georgisch Kvevri oder Quevri genannt, ist den Georgiern seit Jahrtausenden bekannt. Eingelassen in der Erde und verschlossen mit Steinplatte, Ton und Holzasche, werden diese Gefäße nur für den Ausbau des fußgestampften Weins genutzt. Solche Kvevris fassen 10 bis 2000 Liter und bereichern den Wein mit einem lehmigen Ton. Der Wein ist ungeschwefelt und erinnert an Orange Wein. Dafür sind die Weine aus traditioneller Herstellung leicht oxidativ und tanninbetont.

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