Prädikatsweine

Prädikatsweine sind in sechs Kategorien eingeteilt: Kabinett, Spätlese, AusleseBeerenauslese, Trockenbeerenauslese und Eiswein. Sie bilden nach deutschem Weinrecht die höchste Qualitätsstufe, für die besondere Anforderungen an Traubensorten, Reifegrad sowie geschmackliche Eleganz und Harmonie gelten. Bis 2007/2008 trugen sie die Bezeichnung "Qualitätswein mit Prädikat".

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Prädikatsweine werden nach Mostgewicht unterschieden

Die sechs genannten Kategorien unterscheiden sich nach ihrem Mostgewicht, das je nach Rebsorte und Anbaugebiet unterschiedlich sein kann. Richtwerte sind für Kabinett mindestens 73 Grad Oechsle, für die Spätlese 85 Grad, für eine Auslese 95 Grad, für eine Beerenauslese 125 Grad und für die Trockenbeerenauslese 150 Grad Oechsle. Eiswein wir aus überreifen Trauben produziert, die während der Lese bis hin zur Kelterung gefroren sein müssen (mindestens -8 °Celsius). Beim Kabinett handelt es sich in der Regel um einen leichten und feinen Wein mit relativ wenig Alkoholgehalt. Die übrigen Kategorien werden zunehmend süßer bzw. edelsüß.

 

Auflagen für die Qualitätsstufe Prädikatswein

Unabhängig vom Mostgewicht unterliegen Prädikatsweine strengen Auflagen. Grundsätzlich müssen alle Trauben aus einem Bereich stammen und die Bereitung in einem bestimmten deutschen Anbaugebiet mit offiziell zugelassenen Rebsorten und auf zugelassenen Rebflächen erfolgen. Eine Chaptalisation - also der Zusatz von Zucker während der Gärung - ist verboten. Allerdings kann die Restsüße nach dem Gärungsprozess erhöht werden. Dazu muss der Most aus der gleichen Qualitätsstufe stammen.

Wird der regional festgelegte Mindestgehalt an Alkohol nicht erreicht, kann der Wein nicht als Prädikatswein bezeichnet werden. Ein Verschnitt ist erlaubt, allerdings nur mit Weinen aus dem gleichen Anbaugebiet und wenn der die zum Verschnitt bestimmten Weine auch den Mindestalkoholgehalt aufweisen. Der Einsatz von Eichenholzstückchen ist nicht erlaubt. Auch dürfen Prädikatsweine nicht vor dem 1. März des folgenden Jahres abgefüllt und in den Handel gebracht werden. Erst nach einer erfolgreichen amtlichen Prüfung können Weine die Bezeichnung Prädikatswein tragen. Sie erhalten eine "Amtliche Prüfungsnummer" (= AP-Nr.), die auf den Etiketten angegeben werden muss.

 

Kriterien für Qualitätsweine aus Deutschland

Für die Erzeugung von Prädikatsweinen schreibt das deutsche Weinrecht vor, dass die zur ihrer Herstellung verwendeten Trauben einem einzigen Bereich entstammen müssen - in der Praxis ist oft die Herkunft aus einer bestimmten Lage üblich. Eine Ausnahme bilden lediglich die Trauben für die Produktion der Süßreserve. Außerdem müssen sie von für Prädikatsweine zugelassenen Rebsorten und Rebflächen stammen. Chaptalisation - also die Zugabe von Zucker vor, während oder nach der Gärung - ist nicht erlaubt, die Erhöhung des Restzuckergehalts darf ausschließlich durch die Zugabe von Traubenmost der gleichen oder einer höheren Qualitätsstufe erfolgen. Cuvées innerhalb eines Anbaubereiches sind gestattet, wenn die Verschnittweine ebenfalls den für die jeweilige Qualitätsstufe vorgeschriebenen Mindestalkoholgehalt besitzen. Die Flaschenabfüllung von Prädikatsweinen darf nicht vor dem 1. März des auf die Lese folgenden Jahres vorgenommen werden. Zur ihrer Klassifikation werden sie einer amtlichen Qualitätsprüfung unterzogen. Die Hierarchie der deutschen Prädikatsweine beginnt mit Kabinettweinen und reicht über Spätlesen, Auslesen und Beerenauslesen bis zu den sehr hochwertigen Trockenbeerenauslesen, die sich jeweils nach ihren Mindestmostgewichten unterscheiden. Daneben werden auch Eisweine zu den Prädikatsweinen gerechnet.

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