Rutte Destillateurs

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Niederlande

Rutte Destillateurs - wo das Handwerk noch ursprünglich ist

Rutte hat eine lange Geschichte; die Rezepte wurden von Generation zu Generation weitergegeben. Während die Industrie im letzten Jahrhundert nach billigeren Methoden und Materialien suchte, lies die Familie Rutte diese "Innovation" links liegen. Und das ist gut so, denn es bedeutet, dass die alten Rezepte und die Handwerkskunst erhalten geblieben sind. Auch wenn sich die Brennerei seit den 1990er Jahren nicht mehr in den Händen der Familie Rutte befindet, wird die Tradition lebendig gehalten und das Unternehmen arbeitet noch immer nach demselben einzigartigen Brennverfahren wie seinerzeit der Vorfahr Simon.

Handarbeit wird bei Rutte nach wie vor groß geschrieben

Die Familie Rutte hat ihren Ursprung in der Provinz Brabant. Im 18. Jahrhundert zogen sie nach Rotterdam, wo sie den Beruf des Destillateurs ergriffen. Mitglieder der Familie Rutte arbeiteten bis zu Beginn des 21. Jahrhunderts in der Brennerei und gaben das Handwerk vom Vater an den Sohn weiter. Sijmon Rutte wurde 1749 geboren und heiratete 1783 Trijntje Tessel. Ihr Sohn Simon wurde 1779 geboren und heiratete 1802 Catharina Molenschot. man weiß nicht viel über diese ersten 'Ruttes', abgesehen davon, dass sie die Grundlage der heutigen Brennerei bildeten und all das Wissen, das im Laufe der Jahrhunderte gesammelt wurde. 

Viele Generationen gingen danach ins Land, die letzte war die 7. mit John Rutte. John, der eigentlich Jan hieß, war von klein auf in die Brennerei eingebunden. Er war prädestiniert dafür, das Geschäft von seinem Vater zu übernehmen. Eigentlich wollte John Künstler werden, aber schließlich entschied er sich für den Beruf des Brenners. Nach dem Krieg reiste John nach Frankreich, wo er zwei Jahre auf Weingütern verbrachte, um den Weinhandel kennenzulernen. In den 1960er Jahren erwarb er am Institut der Spirituosenfabrikation Köln seinen Destillationsmeistertitel.

John schaffte es, alles, was wuchs und blühte, in einen schmackhaften Genever oder Likör zu verwandeln. Nicht nur sein kreativer Geist, sondern auch sein feiner Gaumen und sein Streben nach Perfektion haben zu besonderen, hochwertigen Produkten geführt. Während andere im vorigen Jahrhundert auf moderne Optionen wie billigeren Alkohol, Farbstoffe und Aromen setzten, wandte sich John von diesen Neuerungen ab. Und das ist auch gut so, denn alle alten Rezepte blieben unverändert. Zu Johns Zeiten reichten der Name und der Ruf der kleinen Brennerei weit über Dordrecht hinaus und Rutte sicherte sich einen Platz in der Spitze der niederländischen Brennereien. Im Jahr 1992 verkaufte John die Brennerei an eine Gruppe von Aktionären, die das Produkt liebten. John arbeitete jedoch bis zu seinem Tod im Jahr 2003 weiter für das Unternehmen. Trotz der Tatsache, dass das Unternehmen nun übernommen wurde, war er immer noch in der Brennerei beschäftigt und arbeitete mit seinen geliebten Kräutern und der Brennerei.

Myriam Hendrickx, Brennmeisterin bei Rutte

Heute ist Myriam Hendrickx die Meisterdestillateurin des Betriebs und versucht, den Geist der Familie und ihre Philosophie aufrecht zu erhalten. Dazu hat sie lange in der Familiengeschichte geforscht und alte hangeschriebene Rezepte untersucht. Mit dieser starken Basis an Geschichte und Know-How macht sie sich heute daran, wundervolle Spirituosen zu kreieren.

Grundprinzipien

Der Geschmack entwickelt sich weiter, aber die Grundprinzipien von Rutte haben sich nie geändert:

  • Keine Farb- oder Aromastoffe, Rutte gewinnt alle Aromen aus Früchten, Kräutern und Gewürzen
  • Keine künstlichen Mittel, um es besser aussehen oder schmecken zu lassen; echte Mandeln, das natürliche Rot von Kirschen und Beeren, Kaffeelikör, der wie echter Kaffee schmeckt!
  • Die Gins und Liköre werden aus reinem Getreidealkohol destilliert, während für Genever Malzwein und Getreidealkohol verwendet werden. (Malzwein hat einen intensiven Getreidegeschmack, Getreidealkohol ist neutraler und der mildeste verfügbare Alkohol. Für alle Produkte verwendet Rutte Alkohol aus Getreide)
  • Rutte wählt die besten Rohstoffe aus, die die Natur zu bieten hat: den besten Zimt aus Sri Lanka, Wacholderbeeren mit dem Aroma der italienischen Sonne, keine gefrorenen Früchte, sondern frisch verarbeitet; Orangen und Zitronen werden von Hand geschält.

Der Geschmack von Rutte Destillateurs

Die Produkte von Rutte bieten Ihnen den einzigartigen und reinen Geschmack von frischen Früchten, Kräutern und Gewürzen. Rutte kauft kein Wacholderbeerenöl oder Orangenextrakt, sondern gewinnt die Aromen aus dem Naturprodukt durch zwei traditionelle Methoden: Destillation und Extraktion.

Hochwertige Zutaten sind die Grundlage für Ruttes Destillate

Ein Destillateur kann mit einem Destillierapparat eine Menge zaubern. Die kupferne Brennblase wird mit Alkohol, Kräutern oder Früchten gefüllt und dann erhitzt. Der Alkohol verdampft, zusammen mit den flüchtigen Bestandteilen der Kräuter oder Früchte. Dabei handelt es sich hauptsächlich um ätherische Öle, die schönen Aromen der Natur, die den Geschmack bestimmen.
Die Dämpfe werden abgeleitet und abgekühlt, wodurch sie kondensieren und ein farbloses Destillat bilden, das den Geschmack der Kräuter und Früchte "einfängt".

Es ist auch möglich, das Aroma von Früchten oder Kräutern "zurückzugewinnen". Zur Herstellung eines Extrakts werden Kräuter und/oder Früchte in einem Gemisch aus Alkohol und Wasser eingelegt. Extrakte erreichen ihr maximales Aroma erst nach einigen Wochen oder Monaten. Beispiele für Naturprodukte, die Rutte zu Extrakten verarbeitet, sind schwarze Johannisbeeren, Kirschen, Orangenschalen und eine Reihe von Kräutern wie Vanille und Koriander. Ein Extrakt erhält seine Farbe immer von den natürlichen Farben der Früchte oder Kräuter.

Die bunte Fässersammlung im Keller von Rutte

Die Familie Rutte hat von Anfang an Genever in Fässern reifen lassen, als dies noch nicht üblich war. In früheren Jahrhunderten war Dordrecht dank seiner Lage am Fluss eine Stadt von großer Bedeutung für den Weinhandel. Deshalb wurde bei Rutte mit Wein gehandelt, der im eigenen Geschäft verkauft und in den eigenen Produkten verwendet wurde. Die leeren Weinfässer wurden dann mit Genever gefüllt. So entstand eine bunte Sammlung von Fässern aller Art, darunter Bordeaux-, Sherry- und Portweinfässer.

Die Fässer im Rutte-Keller

Der Brenner setzt sein handwerkliches Geschick ein, um die gereiften Genever und Korenwijnen zu komponieren. Er mischt und verkostet jedes Produkt und kreiert dann die perfekte Mischung: verschiedene Fässer unterschiedlichen Alters. Koornwyn XO zum Beispiel ist eine Mischung aus 1 Jahr alter Reifung in neuen Fässern (neues Holz) und 4 Jahre alter Reifung in gebrauchten Bourbonfässern.

Da Rutte noch im ursprünglichen Gebäude im alten Stadtzentrum untergebracht ist, gibt es nur Platz für 40 kleine Fässer. Der Rest der Sammlung befindet sich bei anderen Brennereien wie De Kuyper in Schiedam und Filliers in Deinze, Belgien.

Weitere Informationen zu Rutte Destillateurs

Anschrift
Firmenname:Distilleerderij Rutte
Straße:Vriesestraat 130
Ort:3311 Dordrecht
Land:Niederlande
Region:Südholland
Kontinent:Europa
Kontakt & Web
Website:https://www.rutte.com/
E-Mail:[email protected]
Telefon:+3178 6134467
Unternehmen
Firmengruppe:Royal Dutch Distillery
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